Wir helfen Unternehmen, Systeme menschzentriert zu gestalten – von Arbeitsplätzen und Prozessen bis zu Software und KI-Assistenz. Dafür untersuchen wir, wie Menschen arbeiten und mit Technik interagieren.
Unsere Spezialität ist die synchronisierte Erfassung von Bewegung und Blick. Zusammen mit arbeitspsychologischen Verfahren entsteht eine belastbare Grundlage für Analysen, Empfehlungen, Workshops und neue Gestaltungslösungen.
Menschzentrierte Gestaltung betrachtet Menschen, Aufgaben, Technik und Arbeitsumgebung als zusammenhängendes System. Je nach Fragestellung verbinden wir unterschiedliche Gestaltungsfelder.
01
Arbeitssysteme und Ergonomie
Wir untersuchen Körperhaltungen und Bewegungsabläufe vor allem an industriellen Montagearbeitsplätzen. Daraus leiten wir Empfehlungen etwa zu Greifräumen, Arbeitsmitteln und Tätigkeitsgestaltung ab.
Wie passt der Arbeitsplatz zum Menschen?
02
Prozesse und Workflows
Wir analysieren, wie Arbeit tatsächlich ausgeführt wird: Arbeitsschritte, Wege, Unterbrechungen und die Orientierung im Arbeitsumfeld. Die Erfahrung der Beschäftigten beziehen wir gezielt ein.
Was prägt den tatsächlichen Arbeitsablauf?
03
Usability und Bedienkonzepte
Wir untersuchen Bedienabläufe, Informationsaufnahme und Nutzungserfahrungen – von industriellen Anzeigen und Cockpits bis zu Software. Daraus entstehen Anforderungen und Empfehlungen für verständliche, gebrauchstaugliche Systeme.
Wie wird aus Information eine verständliche Handlung?
04 Mensch & digitale Assistenz
Menschzentrierte KI-Assistenz
Wo hilft KI – und wo entscheidet der Mensch?
Wir untersuchen, wo KI sinnvoll unterstützen kann und welche Kontrolle Menschen benötigen. Daraus entwickeln wir Anforderungen, Interaktionskonzepte und ausgewählte Prototypen und evaluieren sie im Nutzungskontext.
Bauteilvariante mit der Arbeitsanweisung abgleichen.
GrundlageArbeitsanweisung · Bauteilzuordnung
Der Mensch entscheidet
Selbst prüfen ↗Vorschlag verwerfen
Schematisches Interaktionskonzept · keine aktive Anwendung
02 Leistungen
Von der Fragestellung zur Gestaltung
Einzelne Untersuchung oder Begleitung über mehrere Schritte: Umfang und Methoden richten sich nach Ihrer Fragestellung.
01
Verstehen und messen
Wir klären die Gestaltungsfrage und erfassen relevante Bewegungen, Blickverläufe und Nutzungserfahrungen.
Ihr ErgebnisEine abgestimmte Datengrundlage aus Mess- und Befragungsdaten.
02
Analysieren und empfehlen
Wir führen die Daten verständlich zusammen und leiten konkrete Ansatzpunkte ab.
Ihr ErgebnisEine anschauliche Auswertung mit priorisierten Handlungsempfehlungen.
03
Gemeinsam gestalten
In Workshops verbinden wir Befunde und Erfahrungswissen.
Ihr ErgebnisDokumentierte und priorisierte Gestaltungsmaßnahmen.
04
Prototypen entwickeln und evaluieren
Für ausgewählte digitale Anwendungen und KI-Assistenzen setzen wir Konzepte prototypisch um.
Ihr ErgebnisEin erprobbarer Prototyp oder eine fundierte Evaluation.
Einzeln beauftragen oder passend kombinieren.
03 Methoden
Bewegung erfassen. Kontext verstehen.
Zwei Messsysteme. Eine gemeinsame Zeitachse.
Wir kombinieren Motion-Capture und Eye-Tracking synchronisiert. Bewegungsdaten zeigen die Ausführung; Blickdaten ergänzen, woran sich eine Person dabei visuell orientiert. Gemeinsam lassen sich Tätigkeiten differenzierter einordnen.
Eine Tätigkeit. Zwei Messsysteme.
Ein Zusammenhang.
Montagearbeitsplatz Material · Werkstück · Werkzeug · Anzeige
Gemeinsame Zeitachse→
Material greifenBauteil fügenErgebnis prüfen
Bewegung
Blick
Ein Moment verbindet beide Datenströme.
Wie wird die Tätigkeit ausgeführt? Gelenkpunkte, Körperhaltung und Greifweg machen Bewegungsabläufe für die ergonomische Gestaltung zugänglich.
Woran orientiert sich die Person? Der Blickpfad ergänzt die Bewegung: zwischen Material, Werkstück, Werkzeug und Anzeige wird die visuelle Orientierung nachvollziehbar.
Was gehört im selben Moment zusammen? Ein gemeinsamer Zeitmarker verbindet Bewegungs- und Blickspur. So lassen sich Ausführung, Orientierung und Arbeitsschritte zusammen interpretieren.
Bewegung zeigt die Ausführung, Blickdaten ergänzen die visuelle Orientierung. Ein gemeinsamer Zeitmarker verbindet beide Datenströme mit dem Arbeitsablauf.
Schematische Darstellung · keine Messdaten
01 / Bewegung
Motion-Capture
Körpergetragene Sensoren erfassen Gelenkwinkel, Haltungsdauern und Bewegungsabläufe als Grundlage für ergonomische Bewertungen und Tätigkeitsanalysen.
02 / Blick
Eye-Tracking
Eine Eye-Tracking-Brille erfasst Blickbewegungen im realen Sichtfeld und macht die visuelle Orientierung im Arbeitsablauf zugänglich.
03 / Synchronisation
Gemeinsam auswerten
Auf einer gemeinsamen Zeitachse lassen sich Bewegungen mit gleichzeitig betrachteten Werkzeugen, Bauteilen oder Anzeigen verbinden. Befragungen ergänzen die Interpretation; Blickzuwendung allein belegt weder Aufmerksamkeit noch Verständnis.
Messdaten brauchen Einordnung
Fragebögen und Interviews
Standardisierte Fragebögen und strukturierte Gespräche erfassen beispielsweise wahrgenommene Beanspruchung, Zufriedenheit und die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit.
04 Anwendungsfälle
Konkrete Fragen. Fundierte Entscheidungen.
Typische Einsatzmöglichkeiten unseres Ansatzes – keine Darstellung konkreter Kundenprojekte.
01Industrielle Montage ergonomisch gestalten
Wie lässt sich eine Tätigkeit besser gestalten?
Wo entstehen ungünstige Körperhaltungen, unnötige Greifwege oder visuelle Suchprozesse? Synchronisierte Bewegungs- und Blickdaten zeigen Tätigkeit und Orientierung im Zusammenhang.
Mögliches ErgebnisPriorisierte Empfehlungen für Arbeitsplatz und Ablauf.
Körperhaltung und Greifweg im ArbeitskontextBeispielhafte Darstellung
02Manuelle Arbeitsprozesse verstehen
Was passiert zwischen den Arbeitsschritten?
Welche Schritte, Wege und Unterbrechungen prägen den tatsächlichen Ablauf? Wir verbinden Messdaten mit dem Erfahrungswissen der Beschäftigten.
Mögliches ErgebnisAnsatzpunkte für eine praktikable Prozessgestaltung.
Tätigkeiten, Übergänge und UnterbrechungenBeispielhafte Darstellung
03Informationsaufnahme im Cockpit untersuchen
Welche Information ist wann im Blick?
Welche Anzeigen werden in einer Aufgabe betrachtet, wann erfolgen Blickwechsel und wie hängen sie mit Bedienhandlungen zusammen?
Mögliches ErgebnisEine gemeinsame Grundlage zur Bewertung von Informationsdarstellung und Bedienablauf.
Blickwechsel und Bedienhandlungen im CockpitBeispielhafte Darstellung
04Software evaluieren. KI-Assistenz gestalten.
Unterstützt das System die eigentliche Aufgabe?
Werden relevante Informationen gefunden? Wir untersuchen Nutzung und Informationsaufnahme. Für KI-Assistenz entwickeln wir Anforderungen und Interaktionskonzepte und erproben ausgewählte Lösungen als Prototypen.
Mögliches ErgebnisAnforderungen, Interaktionskonzepte und eine Evaluation im Nutzungskontext.
Aufgabe
Montageschritt prüfen
Vorschlag der Assistenz
Bauteilvariante mit der Arbeitsanweisung abgleichen.
GrundlageArbeitsanweisung · Bauteilzuordnung
Der Mensch entscheidet
Selbst prüfen ↗Vorschlag verwerfen
Schematisches Interaktionskonzept · keine aktive Anwendung
Aufgabe, Information und Entscheidung in einer OberflächeBeispielhafte Darstellung
05 Einsatzbereiche
Wo unser Ansatz relevant ist
Wir richten uns insbesondere an Unternehmen und Organisationen aus diesen Bereichen:
01
Produktion und Montage
Arbeitsplätze, Greifräume und Tätigkeitsgestaltung
02
Luftfahrt
Informationsdarstellung und Bedienabläufe
03
Medizin und Gesundheitsversorgung
Gebrauchstauglichkeit und komplexe Arbeitsabläufe
04
Logistik und Intralogistik
Wege, Übergaben und Orientierung
05
Software und digitale Arbeitssysteme
Interaktion, Usability und KI-Assistenz
06
Sicherheits- und Verteidigungsbereich
Mensch-Technik-Interaktion in anspruchsvollen Aufgaben
designing better systems ist eine Ausgründung des Fachgebiets Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Kassel. Geleitet wird das Unternehmen von Daniel Freitag und Mehrach Saki. Gemeinsam verbinden wir wissenschaftliche Methoden mit praktischer Arbeitsgestaltung.
Daniel Freitag
Geschäftsführer
Dr.-Ing. Mehrach Saki
Geschäftsführer
Wissenschaftliche Kooperation
Eng verbunden mit der Forschung
Wir arbeiten eng mit dem Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Kassel und Prof. Dr. Oliver Sträter zusammen. Diese Verbindung unterstützt den Austausch zwischen wissenschaftlichen Fragestellungen und der Gestaltung von Arbeit in der Praxis.
Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Universität Kassel
Prof. Dr. Oliver Sträter
Professor des Fachgebiets Arbeits- und Organisationspsychologie
07 Kontakt
Ihre Herausforderung. Unsere Analyse.
Ob es um einen Arbeitsplatz, einen Arbeitsablauf oder ein digitales System geht: Schreiben Sie uns kurz, was Sie untersuchen oder verbessern möchten. Wir besprechen mit Ihnen, wie wir Sie dabei unterstützen können.